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    <title>reichsfrei.de  - Weltweisheit</title>
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<pubDate>Wed, 23 Oct 2024 15:45:04 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: reichsfrei.de  - Weltweisheit - Deutschland und die Welt da draußen</title>
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    <title>Deutschland braucht die echte Zeitenwende: Wie man Mittelmaß überwindet</title>
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            <category>Weltweisheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Thorsten Kleinschmidt, 23. Oktober 2024&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deutschland ist nicht mehr t&amp;uuml;chtig zur Zukunft, scheint es. Allenthalben erhebt sich Klage &amp;uuml;ber marode Zust&amp;auml;nde, &amp;uuml;ber fehlende Dynamik, &amp;uuml;ber phantasielose Durchwurstelei. Die Autoindustrie, die Altengesellschaft, die Au&amp;szlig;enpolitik; die Bahn, die B&amp;uuml;rokratie, die Bundeswehr &amp;hellip; Von A bis Z lie&amp;szlig;e sich in Schlagworten durchbuchstabieren, wo alles sich Abgr&amp;uuml;nde der Unt&amp;uuml;chtigkeit im Lande auftun. Dabei, das ist unsere &amp;Uuml;berzeugung, braucht Europa ein dynamisches Deutschland; braucht die Welt ein dynamisches Europa. Da Jammern aber auch kein Ausweis von T&amp;uuml;chtigkeit ist, wollen wir das Problem analytisch angehen.&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;h2&gt;Mittelm&amp;auml;&amp;szlig;igkeit - ein gesellschaftliches Ph&amp;auml;nomen&lt;/h2&gt;

&lt;p&gt;Wir sollten noch einmal &amp;uuml;ber die Mittelm&amp;auml;&amp;szlig;igkeit reden. Vor einiger Zeit haben wir die &lt;a href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Wider-die-Mittelmaessigkeit-in-der-Politik-213.html&quot;&gt;Mittelm&amp;auml;&amp;szlig;igkeit ja schon bei deutschen Politikern &lt;/a&gt;verordnet; heute gestehen wir ein, dass das Problem auch bei uns liegt, bei uns allen. Denn es ist sehr schwer, nicht mittelm&amp;auml;&amp;szlig;ig zu handeln, wenn die ganze Gesellschaft mittelm&amp;auml;&amp;szlig;ig ist.&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&amp;ldquo;Dem einzelnen Menschen m&amp;ouml;gen mancherlei pers&amp;ouml;nliche Ziele, Zwecke, Hoffnungen, Aussichten vor Augen schweben, aus denen er den Impuls zu hoher Anstrengung und T&amp;auml;tigkeit sch&amp;ouml;pft; wenn das Unpers&amp;ouml;nliche um ihn her, die Zeit selbst der Hoffnungen und Aussichten bei aller &amp;auml;u&amp;szlig;eren Regsamkeit im Grunde entbehrt, wenn sie sich ihm als hoffnungslos, aussichtslos und ratlos heimlich zu erkennen gibt und der bewusst oder unbewusst gestellten Frage nach einem letzten, mehr als pers&amp;ouml;nlichen, unbedingten Sinn aller Anstrengung und T&amp;auml;tigkeit ein hohles Schweigen entgegensetzt, so wird gerade in F&amp;auml;llen redlicheren Menschentums eine gewisse l&amp;auml;hmende Wirkung solchen Sachverhalts fast unausbleiblich sein&amp;hellip;&amp;rdquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Thomas Mann, Der Zauberberg&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Anders formuliert: Ist die gesellschaftliche Umgebung mittelm&amp;auml;&amp;szlig;ig, bleibt es der Einzelne oder die Einzelne auch. &lt;strong&gt;Die Zeit, in der man lebt, muss einem Antworten auf die Frage &amp;ldquo;wozu sich strebend abm&amp;uuml;hen?&amp;rdquo; geben&lt;/strong&gt; - allein findet man diese Antworten kaum und wird sich nicht mit aller Kraft Gro&amp;szlig;em zuwenden k&amp;ouml;nnen, also Dingen, die nicht nur einem selbst, der Familie, der Firma oder den Kunden zugute kommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn das stimmt, ist eine entscheidende Frage: Was macht eine Zeit zu einer mittelm&amp;auml;&amp;szlig;igen? Und noch wichtiger: Wie &amp;uuml;berwindet eine Gesellschaft die Mittelm&amp;auml;&amp;szlig;igkeit ihrer Zeit? &lt;strong&gt;Was muss geschehen, damit eine Gesellschaft in Bewegung kommt, sich Ziele setzt, auf die alle ihre gro&amp;szlig;e Hoffnung und viele ihre besten Kr&amp;auml;fte verwenden k&amp;ouml;nnen?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Deutschland-braucht-die-echte-Zeitenwende-Wie-man-Mittelmass-ueberwindet-227.html#extended&quot;&gt;&quot;Deutschland braucht die echte Zeitenwende: Wie man Mittelmaß überwindet&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 17:23:00 +0200</pubDate>
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    <category>deutsche nation</category>
<category>fortschritt</category>
<category>innovation</category>
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<category>werte</category>

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    <title>Z wie Zukunft </title>
    <link>http://www.reichsfrei.de/eintrag/Z-wie-Zukunft-225.html</link>
            <category>Staat und Nation</category>
            <category>Weltweisheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Thorsten Kleinschmidt, 23. April 2024&amp;#160;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deutschland und Europa finden derzeit keinen Frieden mit sich. Die Kriege im Osten und S&amp;uuml;den k&amp;ouml;nnen wir nicht beenden, und auch im Innern riecht es nach Gewalt, wenn Politiker physisch angegriffen werden und Teile der Gesellschaft sich in Identit&amp;auml;ts- und Interessenklubs sortieren, die einander keinerlei Respekt entgegenbringen m&amp;ouml;chten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Etwas ist im Niedergang begriffen, so empfinden es viele. Wenn man nachsinnt, versteht man auch, was: &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Wir&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; sind im Niedergang begriffen, wir Menschen, jedenfalls diejenigen von uns, die die erste Lebensh&amp;auml;lfte hinter sich haben. Und das sind viele in Deutschland.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die Menschenwelt, die den Fortschritt braucht, um Bestand zu haben, ist das ein Problem. Wie realistisch ist es, von Menschen im Niedergang Lust auf Zukunft zu erwarten? Und so greinen wir, schimpfen wir, fluchen wir, w&amp;auml;hrend das Rad der Zeit weiter seine Spur zieht. Aber wir m&amp;ouml;gen uns gegen die rotierenden Speichen stemmen, wie wir wollen: Wir hemmen diesen Lauf nicht und werden zermahlen, wenn wir dem Schicksal in die Bahn stolpern. Wobei: Zermahlen werden wir sowieso. Entschuldigen Sie das melancholische Geraune: Wenn alternde Menschen in die Zukunft blicken, sehen sie in eine Richtung, in der sie Dunkles vermuten.&amp;#160;&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Z-wie-Zukunft-225.html#extended&quot;&gt;&quot;Z wie Zukunft &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 23 Apr 2024 17:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Gruppenzwänge – Von Identität und Respekt in unübersichtlichen Zeiten </title>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p style=&quot;margin-bottom:11px&quot;&gt;&lt;em&gt;Thorsten Kleinschmidt, 1. August 2023&amp;#160;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom:11px&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom:11px&quot;&gt;Die Zeiten sind turbulent: Krieg in Europa, Klimawandel &amp;uuml;berall, Kabbeleien um Heizungen, Einwanderer, Gendersprache und was nicht noch alles. Und ganz viel Identit&amp;auml;t: Es wimmelt nur so von bekennenden Veganern, Bayern, LGBTQ+-Menschen, Patrioten, PoC, Schalke-Fans, Linken, Leistungstr&amp;auml;gern und AWIs (Anders-Wichtigen). Identit&amp;auml;t ist prima, jeder sollte eine haben, oder am besten gleich mehrere; aber die st&amp;auml;ndige Bekennerei kann einem auch auf die Nerven gehen.&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom:11px&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;h2 style=&quot;margin-bottom: 11px;&quot;&gt;Gruppenidentit&amp;auml;t: Status-Booster f&amp;uuml;r die gesellschaftliche Kommunikation&lt;/h2&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom:11px&quot;&gt;Vielleicht ist sie Symptom zweier gesellschaftlicher Tatsachen: Unsere Gesellschaft ist, erstens, so heterogen geworden, so vielf&amp;auml;ltig und un&amp;uuml;bersichtlich, dass viele Menschen anscheinend das Bed&amp;uuml;rfnis haben, sich ihrer Zugeh&amp;ouml;rigkeit zu einer Gruppe zu versichern, von der sie sich Unterst&amp;uuml;tzung oder gar Schutz versprechen und die ihnen einen &amp;ndash; hoffentlich &amp;ndash; gesicherten Status verleiht. Besonders wichtig ist das f&amp;uuml;r Menschen, die schon einmal Diskriminierung erfahren haben.&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom:11px&quot;&gt;Gleichzeitig zeigt, zweitens, die Konjunktur der Bekenntnisse noch etwas anderes: Es gibt ein ungebrochenes Zutrauen in die Sinnhaftigkeit des Gespr&amp;auml;chs mit Menschen, die anders sind als man selbst. Denn in einer freiheitlichen Gesellschaft ist ein identit&amp;auml;res Bekenntnis meist auch ein Versuch, sich anderen zu erkl&amp;auml;ren und um Respekt f&amp;uuml;r sich zu werben. &amp;bdquo;Ich bin Eichh&amp;ouml;rnchenschutzaktivist, und das ist gut so &amp;ndash; respektiere mich also.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;margin-bottom:11px&quot;&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Gruppenzwaenge-Von-Identitaet-und-Respekt-in-unuebersichtlichen-Zeiten-223.html#extended&quot;&gt;&quot;Gruppenzwänge – Von Identität und Respekt in unübersichtlichen Zeiten &quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 01 Aug 2023 17:15:00 +0200</pubDate>
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    <title>Der üble Atem der Globalisierung</title>
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            <category>Welt-Ordnung</category>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Thorsten Kleinschmidt, 14. M&amp;auml;rz 2023&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Das Jahr ist schon drei Monate alt, und unsere Welt will nicht wieder heil werden. Dabei nehmen wir an ihren Problemen doch so sehr Anteil, also innerlich, so vom Sofa aus. Wir lesen Nachrichten, betrachten Videos, belauschen Gespr&amp;auml;che, erw&amp;auml;gen Meinungen; mit all unseren Sinnen bem&amp;uuml;hen wir uns, die Wirklichkeit, die uns umgibt und deren Teil wir sind, &amp;uuml;ber mediale Kan&amp;auml;le aufzunehmen, einzusaugen &amp;ndash; in der Vermutung, sie h&amp;auml;tte f&amp;uuml;r uns Bedeutung, und wir f&amp;uuml;r sie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dann fragen wir uns, wor&amp;uuml;ber uns aufzuregen sich wohl am ehesten lohnen k&amp;ouml;nnte. Wir kramen ein wenig in unserem Vorwissen, erg&amp;ouml;tzen uns bescheiden an unseren Altmeinungen und beleuchten das Ganze mit unseren Vorurteilen &amp;ndash; und dann wird uns schlagartig klar: Wir haben das alles so satt, dass allein der Gedanke, uns dar&amp;uuml;ber noch einmal aufregen zu sollen, so inspirierend erscheint wie der Vorsatz, die Dokumente der letzten f&amp;uuml;nf Steuererkl&amp;auml;rungen endlich wegzusortieren. Denn was gibt es da nicht alles zu sortieren:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Da ist der Krieg gegen die Ukraine, der narzisstische Banden-Chef im Kreml und sein gr&amp;uuml;ndlich verhetztes Volk&lt;br /&gt;
	&amp;#160;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;seine dumpfbackigen Immer-noch-Versteher hier im alten Land der Richter und Henker, die ihre Herrenmenschenfantasien auf den kleinen Ex-KGB-Zaren projizieren und die die Entr&amp;uuml;stung des russischen Herrenvolkes verstehen, wenn kleine Nicht-Herrenv&amp;ouml;lker es wagen, sich seiner Einflusssph&amp;auml;re zu entziehen&lt;br /&gt;
	&amp;#160;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;die Ego- und die Angst-Pazifisten, die die Menschen in der Ukraine opfern wollen, um selbst ruhiger schlafen zu k&amp;ouml;nnen und von denen einige dabei noch die Chuzpe haben, Jesus von Nazareth als Referenz f&amp;uuml;r ihre Feigheit anzuf&amp;uuml;hren. (Liebe christliche Pazifisten: Jesus hat sich selbst geopfert, nicht seine Mitmenschen.)&lt;br /&gt;
	&amp;#160;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;die &amp;bdquo;Aber-die-Amerikaner&amp;ldquo;-Guerrilleros, die hinter allen &amp;Uuml;beln der Welt den US-Kapitalismus wissen, das Land von Bismarck und Marx endlich vom Einfluss der Yankees befreien wollen und daf&amp;uuml;r vor jedem Zaren kriechen w&amp;uuml;rden. 80 Jahre nach dem Scheitern der Ardennen-Offensive und 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des antikapitalistischen Deutschland ist es ja auch wohl an der Zeit alte Scharten auszuwetzen, nicht wahr, Kameraden und GenossInnen?&lt;br /&gt;
	&amp;#160;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;die Feingeister, die auch nach einem halben Jahrhundert Medienerziehung in deutschen Schulen noch nicht gelernt haben, seri&amp;ouml;se von unseri&amp;ouml;sen Nachrichtenquellen zu unterscheiden und deshalb in orientierungsloser Gedankenarmut den Satz nachplappern, das erste Opfer des Krieges sei die Wahrheit; ein Satz, der immer d&amp;uuml;mmer wirkt, je l&amp;auml;nger man &amp;uuml;ber ihn nachdenkt, dabei aber als Vorwand taugt, sich keine Meinung zu bilden und sich um eine Unterst&amp;uuml;tzung der wirklichen Opfer herumzudr&amp;uuml;cken&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Der-ueble-Atem-der-Globalisierung-221.html#extended&quot;&gt;&quot;Der üble Atem der Globalisierung&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 14 Mar 2023 15:35:00 +0100</pubDate>
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    <category>deutsche nation</category>
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    <title>Vom Kriege</title>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Thorsten Kleinschmidt, 11. April 2022&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um zu verstehen, dass der Krieg furchtbar ist, brauchen wir Clausewitz nicht. Dazu müssen wir nur unsere Familienerinnerungen befragen. Zwar reichen unsere Wurzeln in viele verschiedene Regionen der Erde – aber egal, aus welcher Richtung wir oder unsere Vorfahren einst den Weg nach Mitteleuropa gefunden haben, vom Krieg haben alle unsere Familien mehr erfahren, als uns lieb sein kann. Ob Warschau 1939, Schlesien 1945, Budapest 1956, der Libanon 1975, Kurdistan 1984, Bosnien 1993, Kosovo 1998 oder Syrien 2011 – unsere Familiengeschichten erinnern an Kampf und Flucht, an Gewalt und Tod, an Mord und Misshandlung, an Hass und Verzweiflung, an Angst und Verlust, zum Glück auch an Tatkraft und Mut.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn Betroffenheit und Erschütterung ausreichen würden, den Krieg so weit zu verstehen, dass wir ihn beenden oder gar verhindern können, dann gäbe es ihn längst nicht mehr. Davon aber kann keine Rede sein, und so stößt uns unsere Fassungslosigkeit angesichts des russischen Mordanschlags auf die Ukraine, angesichts des Mordens und des notwendigen Widertötens, auf unsere Ratlosigkeit: Was in aller Welt geschieht hier?&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Vom-Kriege-218.html#extended&quot;&gt;&quot;Vom Kriege&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 11 Apr 2022 17:27:00 +0200</pubDate>
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    <category>krieg</category>
<category>russland</category>
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    <title>Krieg in der Ukraine</title>
    <link>http://www.reichsfrei.de/eintrag/Krieg-in-der-Ukraine-217.html</link>
            <category>Russland und Osteuropa</category>
            <category>Welt-Ordnung</category>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Thorsten Kleinschmidt, im März 2022&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Und auf einmal war Krieg …“ So wird es in dreißig Jahren in den Besinnungsaufsätzen stehen, die zum Gedenken an Putins Überfall auf die Ukraine zu lesen sein werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;„Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen.“ Dies legte sich dreißig Jahre nach einem anderen Krieg Johann Wolfgang Goethe selbst in den Mund; Goethe hatte 1792 erlebt, wie der Versuch, die französische Revolution auf preußische und hessische Bajonette zu spießen, im Schlamm und Kanonendonner der Schlacht von Valmy scheiterte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ja, der Krieg in der Ukraine, der viele Deutsche so überrascht hat, ist geeignet, eine neue Epoche der Weltgeschichte nicht nur zu markieren, sondern tatsächlich zu begründen. Er beendet die Epoche der hegemonialen Demokratie, die im November 1989 begonnen hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seit damals hatten die Staaten, die sich einem demokratischen Lager zugehörig fühlten, die Welt dominiert: politisch durch die Stärkung einer an Dialog und Zusammenarbeit orientierten sogenannten internationalen Rechtsordnung; ökonomisch durch den Erfolg global ausgerichteter liberaler Marktwirtschaften; kulturell durch eine konsumorientierte und digital instrumentierte nordamerikanisch-europäisch-pazifische Alltagskultur; militärisch durch die technologisch und ökonomisch begründete Übermacht des US-Militärs.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kriege und Krisen hatte es auch in dieser Epoche immer gegeben, aber Wirtschaftskrisen hatten die etablierten Demokratien in der Regel besser überstanden als andere Länder, und Kriege waren fast nur in anderen Weltregionen geführt worden. Tatsächlich hatte es seit dem Überfall Argentiniens auf die britischen Falkland-Inseln 1982 keinen einzigen kriegerischen Angriff eines äußeren Gegners auf die Souveränität und territoriale Integrität eines demokratischen Landes gegeben. Russlands Interventionen in Georgien 2008 und der Ukraine 2014 waren skrupellos, trugen aber eher den Charakter gewaltsamer Einmischung in innere Konflikte dieser Länder, die als Demokratien damals außerdem nicht ganz für voll genommen wurden; auch verlief die Annexion der Krim ohne Kampf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So kam es, dass viele Menschen in den sich als zivilisatorisch fortschrittlich betrachtenden Weltregionen zu der Auffassung gelangten, Kriege seien Erscheinungen der Vergangenheit: Wie Faxgeräte oder Kassettenrekorder waren sie in einigen rückständigen Regionen der Erde tatsächlich noch zu sehen, würden wie jene aber irgendwann von selbst verschwinden. Jedenfalls dann, wenn demokratische Staaten nicht den Fehler machten, Waffen in diese Regionen zu liefern oder sich gar selbst in diese Konflikte hineinziehen zu lassen. Die Hegemonie der Demokratien führte zuweilen zu einer absurden Selbstüberschätzung von Demokraten: &lt;em&gt;&quot;Die nicht-demokratischen („nicht-westlichen“) Länder sind so unfähig, die könnten nicht mal ihre Kriege führen, wenn wir ihnen keine Waffen dazu verkauften – oder ihnen beim Schießen nicht hälfen.&quot;&lt;/em&gt; Den Weltfrieden zu erreichen, schien aus dieser Perspektive so einfach: Handel treiben, außer mit Waffen – die Anderen durch gutes Zureden („Dialog“) zu zivilisierten Menschen erziehen – und immer friedfertig bleiben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das hat nicht geklappt.&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Krieg-in-der-Ukraine-217.html#extended&quot;&gt;&quot;Krieg in der Ukraine&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 19 Mar 2022 10:35:00 +0100</pubDate>
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    <category>demokratie</category>
<category>politische kultur</category>
<category>russland</category>
<category>ukraine</category>
<category>weltordnung</category>

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    <title>Wider die Mittelmäßigkeit in der Politik</title>
    <link>http://www.reichsfrei.de/eintrag/Wider-die-Mittelmaessigkeit-in-der-Politik-213.html</link>
            <category>Staat und Nation</category>
            <category>Weltweisheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Thorsten Kleinschmidt, 11. November 2021&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Koalitionsverhandlungen, Regierungsbildung. Je älter man wird, desto mehr vergällen einem Déjà-vus die Hoffnung auf die Zukunft. Vor vier Jahren haben wir &lt;a href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Zukunftshunger-186.html&quot;&gt;hier die Herausforderungen skizziert&lt;/a&gt;, denen die damals um einen Koalitionsvertrag ringenden Parteien in ihrem Regierungsprogramm – und vor allem in ihrem künftigen Regierungshandeln – sich würden stellen müssen. Die deutsche Gesellschaft zerfiel in Milieus; Weltwirtschaft und Weltkultur standen vor einem technologischen Sprung; neue Völkerwanderungen standen bevor; ehrgeizige Weltmächte versuchten, ihre Interessen auf unsere Kosten durchzusetzen; unser europäischer Sicherheitsraum war durch eine Erosion der EU bedroht; und unsere natürliche Umwelt veränderte sich in Folge des Klimawandels.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So war das damals. So ist es heute. Denn auf kein einziges dieser Probleme hat die letzte Regierung Merkel dann eine überzeugende Antwort gefunden. Natürlich wäre es vermessen gewesen, für eine einzelne Legislaturperiode eine Lösung der nationalen und globalen Probleme zu fordern. Aber die ein oder andere Idee, den ein oder anderen Plan, den ein oder anderen energischen Schritt in eine als richtig erkannte Richtung – das hätte man schon erwarten dürfen. Damit die Dinge wenigstens &lt;strong&gt;&lt;em&gt;langsam besser&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; werden können. Doch nein. Zu verhindern, dass die Dinge &lt;em&gt;&lt;strong&gt;schnell schlimmer&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; werden, hat dieser Regierung immer gereicht. Darüber hinaus navigierten die Steuerleute des deutschen Staatsschiffs nach der erprobten Faustregel „Wer nicht weiß, wo er hinwill, kann sich nie verirren.“&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So, und jetzt wollen wir den Mantel der Barmherzigkeit über das Vergangene decken und es doch noch einmal mit Hoffnung auf die Zukunft versuchen. Oder zumindest mit Wünschen. Mit einem einzigen. Vielleicht hilft es ja. Also: Lassen Sie uns zusammen wünschen, &lt;em&gt;&lt;strong&gt;dass deutsche Politiker ihrer Politik – und damit uns allen – nicht länger so mittelmäßige Ziele setzen mögen.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Wider die Mittelmäßigkeit in der Politik&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Politiker – und wir alle – &lt;em&gt;könnten&lt;/em&gt; große Ziele haben, könnten viel wollen – die Welt heil machen oder sie doch zumindest ein gutes Wegstück voranbringen. Die meisten politisch denkenden Menschen träumen von politischen Heldentaten, und das ist gut so.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber wir sind mit Mittelmäßigem zufrieden. „Politik ist die Kunst des Möglichen“, haben wir von Bismarck gelernt und nehmen das als Vorwand, Großes gar nicht erst anzustreben. Dabei weiß man doch erst, was möglich ist, wenn man ernsthaft etwas versucht hat, das sich als nicht möglich erwies. Wer von vornherein niedrig zielt, erspart sich Mühe und Enttäuschung, richtet sich aber gerade nicht am Kriterium der Menschenmöglichkeit aus, sondern an denen der Bequemlichkeit und der Sicherheit. Bequem ist eine Politik, die uns keine Überzeugungsarbeit bei politischen Partnern, politischen Gegnern oder beim Wahlvolk abverlangt. Sicher ist eine Politik, die kein Scheitern, keinen Ansehens- oder Machtverlust befürchten lässt.&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Wider-die-Mittelmaessigkeit-in-der-Politik-213.html#extended&quot;&gt;&quot;Wider die Mittelmäßigkeit in der Politik&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 11 Nov 2021 16:39:00 +0100</pubDate>
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    <category>geist und macht</category>
<category>innovation</category>
<category>politische kultur</category>
<category>staatskunst</category>

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    <title>Pandemie</title>
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            <category>Staat und Nation</category>
            <category>Welt-Ordnung</category>
            <category>Weltweisheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;Thorsten Kleinschmidt, 31. März 2020 &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Manchmal werfen besondere Ereignisse Schlaglichter auf Dinge, die zuvor in der Dämmerung des Halbbewussten zwar nicht unserer Wahrnehmung, aber unserer Aufmerksamkeit entzogen waren. Und wie ein persönlicher Schicksalsschlag uns mit einem Mal die Sackgasse unseres Lebenswegs vor Augen führen kann, so vermag eine gesellschaftliche Krise uns auf Verwerfungen&lt;br /&gt;
in unserem Gemeinwesen zu weisen, über die wir an der Oberfläche des gesellschaftlichen Alltags sonst hinwegschreiten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Covid-19-Pandemie ist eine solche Krise. Längst haben wir erkannt, dass die Krankheit nicht nur Leben zerstört, sondern auch unser gesellschaftliches Gefüge erschüttert. Und während wir uns um Kranke sorgen, während wir um Tote trauern und mit ihren Angehörigen fühlen, finden wir vielleicht Gelegenheit, einige Widersprüche zu betrachten, die unter dem Brennglas der Krise grell ins Auge springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:168 --&gt;&lt;img alt=&quot;Corona-Viren&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.reichsfrei.de/uploads/BilderinBeitrgen/coronaviren_3-20.webp&quot; style=&quot;width:431px&quot; title=&quot;Corona-Viren&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;br /&gt;
1. Europa: Gemeinschaft oder Grenzen?&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Grenzen sind wieder zu in Europa - und kaum jemand regt sich darüber auf. Solange jedenfalls nicht, bis bestellte Infektionsschutzausrüstungen in Grenzkontrollen hängen bleiben oder dringend benötigte Pflegekräfte nicht mehr einreisen können.&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Pandemie-204.html#extended&quot;&gt;&quot;Pandemie&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 31 Mar 2020 16:16:00 +0200</pubDate>
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    <title>... Damit er vielen dienen kann</title>
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            <category>Weltweisheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;Mit Blick aufs Jahresende empfinden wir ja immer den Strom der Zeit, in dem wir stehen und der uns mit sich fort reißt, besonders deutlich. &lt;em&gt;Wo werd ich sein im künft‘gen Lenze?&lt;/em&gt; Aber nicht nur die noch im Winternebel verhangene Zukunft ist angetan, unsere Aufmerksamkeit zu fesseln; auch die Vergangenheit lohnt. Der Blick zeitstromaufwärts zeigt uns Landschaften, die sich vom vertrauten Gefilde der Jetztzeit oft weniger unterscheiden, als man denken möchte. Und vieles von dem, was wir heute denken und morgen tun möchten, ist doch gestern schon einmal getan und vorgestern schon einmal gedacht worden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aus unserer&amp;#160;Bibliothek erreicht uns&amp;#160;ein Kommentar zur gerade zu Ende gegangenen Haushaltsdebatte des Bundestags. Er stammt von &lt;em&gt;Christian Fürchtegott Gellert&lt;/em&gt;, der letzte Woche vor 250 Jahren gestorben ist.&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/...-Damit-er-vielen-dienen-kann-200.html#extended&quot;&gt;&quot;... Damit er vielen dienen kann&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 19 Dec 2019 14:17:00 +0100</pubDate>
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    <category>haushalt</category>
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    <title>Marx</title>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Thorsten Kleinschmidt, 5. Mai 2018&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute vor 200 Jahren, am 5. Mai 1818, wurde in Trier Karl Marx geboren. Als Verbeugung nur ein Zitat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Marx-189.html#extended&quot;&gt;&quot;Marx&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sat, 05 May 2018 09:49:00 +0200</pubDate>
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    <category>geist und macht</category>
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    <title>G-20, Incirlik und was sonst noch alles nicht wichtig ist…</title>
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;
&lt;p style=&quot;margin-left:40px&quot;&gt;&lt;strong&gt;&amp;#160;Was man schreibt, bedarf meist der Begründung. Was man &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; schreibt, manchmal auch.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Thorsten Kleinschmidt, 12. Juli 2017 &lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der G-20-Gipfel ist vorbei, und hier wurde nicht darüber geschrieben. Die Herrschaft des IS in Mossul ist Vergangenheit, und hier war darüber kein Wort zu lesen. Die deutsche Luftwaffe zieht nach allerlei diplomatischem Geplänkel und politischem Gezänk aus der Türkei ab, und hier wurde es nicht kommentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil dies alles für &lt;em&gt;Deutschland und die Welt da draußen&lt;/em&gt; unwichtig ist: Es wird den Gang der Dinge nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der G-20-Gipfel hat der Welt keinen &lt;em&gt;New Deal&lt;/em&gt; für die Zukunft gebracht, und das war schon vorher klar. Die Ausschreitungen in Hamburg haben – anders als ständig behauptet – keine neue Dimension politischer Gewalt erschlossen, sondern waren so, wie es eben zu erwarten ist, wenn Dummheit, Frust und Ideologie sich vor den Augen der Weltmedien ein Stelldichein geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückeroberung Mossuls hat dem islamischen Extremismus im Allgemeinen und dem IS im Besonderen nicht den Garaus gemacht. Der Krieg im Nahen Osten geht weiter, und auch die nächsten Terroranschläge sind nur eine Frage der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Trauerspiel der deutsch-türkischen Beziehungen – oder ist es eine Komödie? - hat mit dem Umzug der Luftwaffe nach Jordanien noch lange nicht den letzten Akt erreicht. Was den Steuerzahler Geld kostet und den Kampf gegen den IS behindert, ist nur eine weitere Pose, mit der die türkischen, aber auch die deutschen Akteure Szenenapplaus ihres Publikums einzuheimsen hoffen. Es wird die letzte nicht gewesen sein.&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/G-20,-Incirlik-und-was-sonst-noch-alles-nicht-wichtig-ist-176.html#extended&quot;&gt;&quot;G-20, Incirlik und was sonst noch alles nicht wichtig ist…&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Jul 2017 15:37:00 +0200</pubDate>
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    <category>information</category>
<category>massenmedien</category>

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<item>
    <title>Vorsätze für 2017 – Wahlkampf, Gleichheit, Europa</title>
    <link>http://www.reichsfrei.de/eintrag/Vorsaetze-fuer-2017-Wahlkampf,-Gleichheit,-Europa-169.html</link>
            <category>Weltweisheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:137 --&gt;&lt;img alt=&quot;Der Gott Janus&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;http://www.reichsfrei.de/uploads/BilderinBeitrgen/Janus_Mnze_1-17.png&quot; style=&quot;width:312px&quot; title=&quot;Der zwiegesichtige Gott Janus&quot; /&gt;Vorbei ist das ereignisreiche Jahr 2016. Schon sind wir mitten im Januar, dem Monat des zwiegesichtigen Gottes Janus, der gleichzeitig zurück und voraus schaut. Maghrebinischer Pöbel auf der Kölner Domplatte, die Verwandlung der Türkei in Erdoğanistan, Brexit und die Verzweiflung an der EU, Trump und der Triumph der Lügen, Syrien zwischen Putin und IS, Terror in Deutschland – das vergangene Jahr hatte es in sich. &amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das gerade beginnende dürfte ihm kaum nachstehen. Wichtigstes nationales Ereignis wird die Bundestagswahl sein, und wir sollten mit diversen Versuchen rechnen, Deutschland zu destabilisieren und die Öffentlichkeit zu verunsichern. Russland und der IS haben hier einen Ruf als Intensivtäter zu verteidigen, aber vielleicht kommt die Einmischung auch von jenseits des Atlantik, plant doch Breitbart News, publizistisches Flaggschiff des Trumpismus und Benchmark für &lt;em&gt;Fake News&lt;/em&gt;, gerade die Gründung einer deutschen Dependance. Man muss hoffen, dass der Patriotismus, die Intelligenz und die Selbstachtung der AfD-Granden ausreicht, um sich im Wahlkampf nicht vor den Karren ausländischer Macht- oder Wirtschaftsinteressen spannen zu lassen. Wir sind da nicht sehr zuversichtlich.&amp;#160; Wie auch immer.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir wollen im beginnenden Wahlkampf keine Partei ergreifen, geschweige denn für eine werben. Wenn wir etwas ergreifen, dann das Panier der Vernunft, sofern wir es im Rauch der Schlacht erkennen können; und wenn wir für etwas werben wollen, dann für Mäßigung und Bürgersinn. Wer seine Mitbürger als „Dunkeldeutsche“ verspottet, tut der politischen Kultur des Landes keinen Gefallen; wer seine Mitbürger als „Volksverräter“ beschimpft, ist innerlich schon auf dem Marsch in die Diktatur.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber es gibt nicht nur Wahlkampf, es gibt auch politische Aufgaben in diesem Jahr. Nicht nur politische Rhetorik und Meta-Rhetorik, sondern harte Themen. Zwei davon halten wir für besonders wichtig; sie wollen wir uns daher besonders vornehmen. Die Rede ist vom Problem der Ungleichheit und von der Integration Europas.&lt;br /&gt;
&amp;#160;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Vorsaetze-fuer-2017-Wahlkampf,-Gleichheit,-Europa-169.html#extended&quot;&gt;&quot;Vorsätze für 2017 – Wahlkampf, Gleichheit, Europa&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Thu, 12 Jan 2017 15:02:44 +0100</pubDate>
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    <category>deutsche nation</category>
<category>eu</category>
<category>gleichheit</category>

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<item>
    <title>In eigener Sache: Der Denkfabriken-Digest </title>
    <link>http://www.reichsfrei.de/eintrag/In-eigener-Sache-Der-Denkfabriken-Digest-163.html</link>
            <category>Weltweisheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:145 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;http://www.reichsfrei.de/uploads/BilderinBeitrgen/DDD7-16.jpg&quot; style=&quot;width:600px&quot; /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; &amp;#160; -&amp;#160; Infos und Analysen zur Internationalen Politik -&lt;/h3&gt;

&lt;h3&gt;&amp;#160;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Jeden Tag erscheinen im Netz Hunderte kluger politischer Analysen zur Weltpolitik. Wohl auch einige weniger kluge. Wie auch immer: Kein Mensch kann das alles nachhalten. Das kann nur ein &lt;em&gt;Roboter&lt;/em&gt;. Technik also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Internetdienst, der uns das Lesen, Verstehen und Denken abnimmt, gibt es nicht. Beim Suchen und Sammeln jedoch kann man sich helfen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &lt;em&gt;paper.li&lt;/em&gt; habe ich eine &lt;em&gt;Zeitung&lt;/em&gt; erstellt, die alle zwei Tage automatisch mit aktuellen Analysen, Berichten und Lektüre-Empfehlungen einiger ausgewählter Denkfabriken und Experten gefüttert wird – als Hilfe für mich selbst und alle anderen Konsumenten von Gelehrsamkeit. Die Quellenbasis werde ich nach und nach erweitern. Repräsentativität ist allerdings keinesfalls angestrebt. Es gibt auch in den Experten-Ecken des Internets viel Belangloses, Wiedergekäutes, Skurriles oder schlichtweg Falsches, um dessen repräsentative Aufarbeitung sich Andere verdient machen mögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ein Ding einen Namen haben muss, und da ich meine, dass ein Titel, der einfach beschreibt, um was es sich handelt, kein schlechter Titel sein kann, heißt die Zeitung schlicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://paper.li/ThKleinschmidt/1467623612&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;DDD – Der Denkfabriken-Digest&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sei hiermit der Welt empfohlen...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Noch ein paar Hinweise zum Verständnis der inhaltlichen Zusammenstellung&lt;/em&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datengrundlage für den Digest sind &lt;em&gt;Tweets&lt;/em&gt;, Twitter-Nachrichten, und zwar nur solche, die Links auf Texte, Bilder oder Videos enthalten. Denkfabriken und Experten, die fleißig twittern, sind daher in der Zeitung &lt;em&gt;automatisch&lt;/em&gt; öfter vertreten, als solche, die auf Twitter eher zaghaft zu Werke gehen. Aus der Häufigkeit, mit der eine Quelle zu Wort kommt, sollte daher nicht auf ihre Relevanz oder „Wichtigkeit“ geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anordnung der Texte und zumal ihre Gruppierung unter bestimmten Rubriken geschieht automatisch – und ist manchmal unsinnig. Wenn ein Text mit der Überschrift „Man muss Russland klarmachen, dass es so nicht weitergeht“ unter die Rubrik „Bildung“ einsortiert wird, dann verbirgt sich dahinter nicht der herablassende Wunsch, die Russen wieder auf die Schulbank zu setzen, sondern lediglich ein empathieloses Computerprogramm. Wirklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein Letztes. Aus dem bisher Gesagten wird deutlich, dass die Ausgaben des Digest in der Regel nicht redaktionell betreut werden. Zwar sind die ausgewählten Quellen durchweg seriös, keineswegs aber mache ich mir Aussagen und inhaltliche Tendenzen in den einzelnen Beiträgen zu eigen. DDD ist eine Art von Dokumentation und Materialsammlung. Hier geht es darum, was &lt;em&gt;die Anderen&lt;/em&gt; meinen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 13 Jul 2016 13:51:21 +0200</pubDate>
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    <category>information</category>
<category>wissenschaft</category>

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    <title>Sturmangriff</title>
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            <category>Weltweisheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;em&gt;August Stramm, gefallen heute vor hundert Jahren, am 1. September 1915, in der Nähe von Horodec in Weißrussland&lt;br /&gt; &lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sturmangriff&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus allen Winkeln gellen Fürchte Wollen&lt;br /&gt;Kreisch&lt;br /&gt;Peitscht&lt;br /&gt;Das Leben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor&lt;br /&gt;Sich&lt;br /&gt;Her&lt;br /&gt;Den keuchen Tod&lt;br /&gt;Die Himmel fetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blinde schlächtert wildum das Entsetzen. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Stramm, einer der radikalsten Form-Erneuerer in der Dichtung des Expressionismus, konnte sich wie viele andere Männer seiner Zeit der Faszination des Krieges nicht entziehen und lehnte es ab, sich vom Kriegsdienst befreien zu lassen. Seine Kriegsgedichte versuchen das Unbeschreibliche zu beschreiben. Er fiel als Bataillonskommandeur beim Sturmangriff auf russische Stellungen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Sturmangriff-150.html#extended&quot;&gt;&quot;Sturmangriff&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Tue, 01 Sep 2015 09:33:00 +0200</pubDate>
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    <category>krieg</category>

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    <title>Aus aktuellem Anlass: Kriegslied</title>
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            <category>Weltweisheit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt; &lt;img width=&quot;207&quot; height=&quot;282&quot; src=&quot;http://www.reichsfrei.de/uploads/BilderinBeitrgen/Leisching-MatthiasClaudius1-15.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Matthias Claudius, gestorben letzte Woche vor 200 Jahren, am 21. Januar 1815&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;Kriegslied&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&#039;s ist Krieg! &#039;s ist Krieg! O Gottes Engel wehre,&lt;br /&gt;Und rede Du darein!&lt;br /&gt;&#039;s ist leider Krieg – und ich begehre &lt;br /&gt;Nicht schuld daran zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen&lt;br /&gt;Und blutig, bleich und blass,&lt;br /&gt;Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen, &lt;br /&gt;Und vor mir weinten, was?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten, &lt;br /&gt;Verstümmelt und halb tot&lt;br /&gt;Im Staub sich vor mir wälzten, und mir fluchten&lt;br /&gt;In ihrer Todesnot?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute, &lt;br /&gt;So glücklich vor dem Krieg, &lt;br /&gt;Nun alle elend, alle arme Leute, &lt;br /&gt;Wehklagten über mich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Hunger, böse Seuch&#039; und ihre Nöten &lt;br /&gt;Freund, Freund und Feind ins Grab &lt;br /&gt;Versammleten, und mir zu Ehren krähten &lt;br /&gt;Von einer Leich herab?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre?&lt;br /&gt;Die könnten mich nicht freun!&lt;br /&gt;&#039;s ist leider Krieg – und ich begehre &lt;br /&gt;Nicht schuld daran zu sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Friede schaffen, Fried im Land und Meere:&lt;br /&gt;Das wäre Freude nun!&lt;br /&gt;Ihr Fürsten, ach! Wenns irgend möglich wäre!!&lt;br /&gt;Was könnt Ihr Größers tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nicht weniger als zehn Kriege hat Deutschland während der Lebenszeit des Matthias Claudius zwischen 1740 und 1815 durchlitten, fast alle auf eigenem Territorium. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gedicht schlägt einen seltsamen Ton an: Der Sänger des Kriegslieds begehrt nicht etwa, dass es keinen Krieg gebe – er begehrt nur, „nicht schuld daran zu sein.“ Nicht der Krieg selbst ist das Hauptübel, sondern diejenigen sind es, die ihn verursachen. Friede schaffen? „Wenns irgend möglich wäre!!“&amp;#160; Wenn es aber nicht möglich ist? Dann begehre ich wenigstens, „nicht schuld daran zu sein.“&amp;#160; Schwierig, und deshalb angemessen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;In der Ursprungsfassung fehlt übrigens die letzte Strophe mit dem Friedensaufruf. Auch das interessant.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;1&quot;&gt;Bild: Nach einem Gemälde von Friederike Leischning. (User DarkScipio on de.wikipedia) [Public domain], via Wikimedia Commons&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 26 Jan 2015 14:29:00 +0100</pubDate>
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    <category>klassisches</category>
<category>krieg</category>

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