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    <title>reichsfrei.de  - Internet und E-Politik</title>
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    <description>Deutschland und die Welt da draußen</description>
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<pubDate>Fri, 04 Oct 2013 07:49:44 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: reichsfrei.de  - Internet und E-Politik - Deutschland und die Welt da draußen</title>
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    <title>Blogger – Fliegengewichte und Selbstdarsteller, oder Zeitungssterben Teil II</title>
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            <category>Internet und E-Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;Das Ableben der Financial Times Deutschland und die Insolvenz der Frankfurter Rundschau haben im Internet nicht so sehr Betroffenheit als vielmehr manchenorts Häme ausgelöst: Die Holzmedien seien im Zeitalter des Internets ihrer eigenen Unbeweglichkeit zum Opfer gefallen, und das sei gut so. Dabei vermischt sich nicht selten der parareligiöse Erlösungsglaube der wahren Internetjünger mit Opas Sechziger-Jahre-Medienkritik:&amp;#160; „Das Net wird all unsere Probleme lösen; das Net, das Net und nur das Net!“ – „Und die traditionellen Medien sind böse, skrupellose Agenten und Handlanger des Teuf... des Kapitalismus, die das seinen wahren Interessen entfremdete Volk verblenden!“&amp;#160; Halleluja, halleluja, Brüder.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Und dann sollen die Blogger es richten. Gemeint sind dabei natürlich nicht bloggende, angestellte Journalisten („Meinungssöldner“), sondern unabhängige, selbständige Publizisten (wie wir!). Weise Einsiedler und tapfere Robin Hoods. Blogger sind gut. Sie spüren Themen und Fakten auf, die der kommerzgeprägte, böse Medienmainstream ignoriert, und beziehen alternative Meinungspositionen. (Merke: Schon das Wort „alternativ“ ist gut.) Und künftig sollen sie dann – gemeinsam mit diversen Crowd-Sourcing-Plattformen – die Dinosauriermedien ganz ersetzen. Das freie Internet wird freie Medien schaffen, ach was, eine freie Gesellschaft.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Vergesst es.&lt;/p&gt; &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Blogger-Fliegengewichte-und-Selbstdarsteller,-oder-Zeitungssterben-Teil-II-95.html#extended&quot;&gt;&quot;Blogger – Fliegengewichte und Selbstdarsteller, oder Zeitungssterben Teil II&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Mon, 25 Feb 2013 09:11:18 +0100</pubDate>
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    <category>blog</category>
<category>demokratie</category>
<category>geist und macht</category>
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    <title>Zeitungssterben 1, oder: Spiegel Online und der innere Schweinehund</title>
    <link>http://www.reichsfrei.de/eintrag/Zeitungssterben-1,-oder-Spiegel-Online-und-der-innere-Schweinehund-89.html</link>
            <category>Internet und E-Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thorsten Kleinschmidt)</author>
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    &lt;p&gt;Die Financial Times Deutschland ist zum letzten Mal erschienen, die Frankfurter Rundschau ist insolvent, und vielen deutschen Nachrichtenverbrauchern ist es wurscht. Diejenigen, die das Geschehen überhaupt zur Kenntnis nehmen,&amp;#160; verbuchen es meist achselzuckend als Kollateralschaden des technischen Fortschritts: „Wozu brauchen wir gedruckte Zeitungen, wenn es Internetmedien gibt? Wieso soll man für etwas zahlen, das der Markt andernorts kostenlos zur Verfügung stellt? Verleger und Journalisten haben einfach den Zug der Zeit verpennt!“ Einige besonders Zukunftskundige stellen gar den Sinn des professionellen Redaktionsjournalismus überhaupt in Frage und wissen, dass Informationen künftig sowieso nur noch von Bloggern, von Gelegenheitsjournalisten auf speziellen Wiki- und Video-Portalen sowie von Publikationsprojekten à la Wikileaks recherchiert und veröffentlicht werden. (Eine hübsche Sammlung von Meinungen findet sich &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/warum-das-zeitungssterben-auch-online-leser-beunruhigen-muss-a-871220.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;in den Kommentaren zu diesem Spiegel-Online-Kommentar von David Böcking&lt;/a&gt;.)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir halten all diese Einschätzungen für falsch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein, wir sind weder Journalist noch Verleger – wir betreiben ein Blog und verbringen einen (vielleicht zu) großen Teil unserer Lebenszeit im Internet beim Durchstöbern elektronischer Elaborate, immer auf der Suche nach noch besseren Informationsquellen. Unsere Lesezeichendatei enthält tausende, unser Feed-Reader zehntausende von Einträgen, die wir obsessiv auf unseren Festplatten hamstern, in der kindischen Hoffnung, dies alles irgendwann irgendwie auswerten zu können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wir haben gelernt:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Internet-Newsportale helfen unserem inneren Schweinehund dabei, uns vom Denken abzuhalten.&lt;/em&gt; 
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/95-Blogger-Fliegengewichte-und-Selbstdarsteller,-oder-Zeitungssterben-Teil-II.html&quot;&gt;Blogger und andere Social-Media-Aktivisten sind Fliegengewichte und Selbstdarsteller&lt;/a&gt;. (Autsch!)&lt;/em&gt; 
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Crowdsourcing&lt;em&gt; ist &lt;/em&gt;Bullshit&lt;em&gt;.&lt;/em&gt; 
&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;em&gt;Wahrheit kostet Geld.&lt;/em&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160;&amp;#160; &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Heute Teil 1: Spiegel Online und der innere Schweinehund &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; &lt;a class=&quot;block_level&quot; href=&quot;http://www.reichsfrei.de/eintrag/Zeitungssterben-1,-oder-Spiegel-Online-und-der-innere-Schweinehund-89.html#extended&quot;&gt;&quot;Zeitungssterben 1, oder: Spiegel Online und der innere Schweinehund&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
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    <pubDate>Sun, 16 Dec 2012 11:36:20 +0100</pubDate>
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